Aus einem Post bei Linkedin konnte man folgendes erfahren:
49.000.
So viele Führungskräfte waren 2025 in Deutschland durchschnittlich arbeitslos gemeldet. Höchststand seit Beginn der Erfassung. Plus 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Nicht Berufseinsteiger. Nicht mittleres Management.
Abteilungsleiter. Bereichsleiter. Geschäftsführer.
„Eine Entlassungswelle wie 2025 habe ich noch nicht erlebt."
Nils Schmidt, Vorstand des DFK - Verband für Fach- und Führungskräfte.
2.000 Führungskräfte haben allein bei seinem Verband um Hilfe gebeten. So viele wie in keinem Jahr zuvor.
Und die Prognose? „Ich rechne mit einem überdurchschnittlich hohen Entlassungslevel mindestens bis zur Jahresmitte 2026."
Das ist keine Ausnahme. Das ist die neue Realität der Führungsetage.
Zu einer Zeit, in der die Weltverhältnisse so unsicher sind wie lange nicht, verunsichert die wirtschaftliche Situation die Menschen zusätzlich. In den Nachrichten zu lesen, dass Leute zu Tausenden freigestellt werden, man nicht weiß, wie lange man seinen Arbeitsplatz noch behalten wird, ob man womöglich durch KI ersetzt wird, lässt natürlich Ängste hochkochen, die Stress auslösen. Doch trotzdem gibt es immer höhere Anforderungen – die Arbeit wird nicht weniger und man muss funktionieren.
Manche Firmen reagieren darauf, indem sie „Mental Health First Aid“ – Berater engagieren, die Menschen ansprechen sollen, denen es offensichtlich nicht gutgeht. Sicherlich gut gemeint, doch dabei stellt sich als erstes die Frage, wie gut diese Berater tatsächlich ausgebildet sind, denn solche heiklen Themen anzusprechen ist ja nicht einfach. Selten wird jemand auf eine entsprechende Frage eines Fremden sofort reagieren mit: „Ja, mir geht es gerade ganz schlecht. Ich fühle mich deprimiert und ängstlich und habe große Probleme mit der Konzentration.“ Und das Ansprechen allein ändert ja auch nicht so viel, selbst wenn diese Berater ein Gesprächstraining hatten, bei dem man ihnen Gesprächsstrategien beigebracht hat.
Um wirklich etwas Hilfreiches gegen Stress zu unternehmen, braucht es effiziente Lösungen.
In schwierigen Zeiten wie diesen erlebt praktisch jeder Stress – doch es gibt große Unterschiede, wie gut oder schlecht jemand damit zurechtkommt. Das ist stark durch die individuelle Disposition beeinflusst. Diese individuelle Disposition ist jedoch nichts Unveränderliches! Es gibt Mittel und Wege, sich selbst stress-resistenter zu machen, die eigene Stress-Resilienz, wie das gern genannt wird, zu erhöhen, um so den Gefahren durch Stress-Belastung zu entgehen. Eine der unangenehmsten Auswirkungen von Stress ist Burn-Out. Und auch wenn nicht jeder durch Stress gleich einen Burn-Out erleidet, ist es hilfreich, dem eigenen Stress auf die Spur zu kommen, um dadurch mehr innere Ruhe, Gelassenheit und auch mehr Lebensfreude zu erleben, selbst wenn die äußeren Bedingungen schwierig sind.
Der wirksamste Weg, den wir kennen, um die Stress-Resilienz zu erhöhen ist die Introvision.
Was macht den äußeren Stress so zermürbend?
Menschen reagieren unterschiedlich auf äußere Belastungen, die einen zerbrechen fast daran, während andere fast mühelos auch mit hoher Arbeitsbelastung und schwierigen Situationen klarkommen. In den allermeisten Fällen erleben Menschen deshalb Stress-Belastung oder Burn-Out, weil durch die hohe Arbeitsbelastung bei ihnen innere Alarme anspringen. Menschen, die diese inneren Alarme nicht haben, kommen mit den gleichen äußeren Bedingungen problemlos klar.
Nicht die Menge an Arbeit oder die schwierige Situation verursacht bei den meisten Menschen den Stress, sondern die Angst davor, es nicht zu schaffen!
Das ist es, was den Stress so zermürbend macht. Stress entsteht häufiger, weil durch irgendetwas Ängste und Befürchtungen getriggert werden und weniger wegen der tatsächlichen Fülle der Aufgaben oder weil die Situation gerade schwierig ist.
Burn-Out ist jedoch nicht wie ein Schnupfen, der überraschend und über Nacht kommen kann. Burn-Out kündigt sich für gewöhnlich über einen längeren Zeitraum hinweg an, denn es ist ein schleichender Prozess. Es kann zum Beispiel damit beginnen, dass man sich in irgendeiner Form überfordert fühlt, Angst hat, etwas nicht zu packen und deswegen unter einer Art Dauerstress steht. Wenn zu dieser beruflichen Seite womöglich noch häuslicher Stress, welcher Art auch immer, oder Ängste, welche die gegenwärtigen Krisen auslösen, hinzukommen, so fallen auch die privaten Erholungsphasen weg, was bedeutet, dass der Mensch seine Energie-Speicher peu à peu gegen Null bringt.
Vor allen Dingen, wenn der Stress gar nicht mehr nachlässt, kommen schließlich ganz archaische Reaktionen zum Einsatz: nämlich Angriff, Flucht oder, wie man es beim Burn-Out-Syndrom beobachten kann, Erstarren. Der Betroffene ist dann selbst von kleinsten Entscheidungen überfordert – es geht rein gar nichts mehr.
Die Amygdala will nur helfen
Was hat die Amygdala damit zu tun? Vereinfacht gesagt ist es so, dass in der Amygdala die menschlichen Überlebensprogramme beheimatet sind. Wenn der Mensch eine bedrohliche, gefährliche Erfahrung macht, wird diese Erfahrung in der Amygdala gespeichert, die fürderhin dafür sorgt, dass der Mensch rechtzeitig gewarnt wird, wenn etwas Bedrohliches auf ihn zukommt. Die inneren Alarme springen immer dann an, wenn der Mensch Anzeichen dafür wahrnimmt, dass irgendetwas sich wieder zu einer so unangenehmen Erfahrung, wie man sie unbedingt vermeiden will, entwickeln könnte. Dabei genügen der Amygdala schon etwa 15 % der Übereinstimmung mit einer erlebten Gefahrensituation oder einem traumatischen Ereignis, um die Ausschüttung jener Stress-Hormone zu initiieren, die den Menschen in einer tatsächlichen Gefahr zu Höchstleistungen befähigen.
Da die Amygdala, die im Stammhirn beheimatet ist, mit ihrer Fähigkeit, Stress-Hormone auszuschütten, die einen in einer Gefahren-Situation zu Höchstleistungen befähigen, sehr, sehr schnell reagieren können muss, um das Überleben des Menschen zu sichern, ist es unmöglich, mit bewusstem Nachdenken gegen „irrationale“ Ängste anzukommen. Das bewusste Nachdenken passiert im Großhirn, und das ist einfach zu langsam, um quasi instinktive Reaktionen noch stoppen zu können. Wenn der Alarm in Gang gesetzt ist, dann läuft er ab. Das heißt, die Amygdala reagiert sehr schnell, und die Stress-Hormone tun ihre Wirkung, noch bevor das Großhirn des Menschen Zeit hatte zu registrieren, dass gar keine Gefahr vorhanden ist.
Mit Introvision gibt es ein praktikables, schnell wirksames und kostengünstiges Mittel, um für Abhilfe und für Prävention zu sorgen.
Menschen, die unter Stress-Belastung leiden drücken das häufig mit dem Bild: „Ich stehe total unter Druck“ aus. Wir verwenden gern das Bild des Dampfkochtopfs, um zu beschreiben, wo der Unterschied liegt zwischen den herkömmlichen Maßnahmen gegen Stress und Introvision-Coaching. Herkömmliche Maßnahmen wie Jogging oder überhaupt Bewegung, gute Ratschläge zu Lebensführung und Ernährung etc. sind das Ventil, das sich öffnet, um den Druck abzulassen, damit einem der Topf nicht um die Ohren fliegt. Die genannten Maßnahmen sind jedoch Stress-Abbau – aber keine Lösung. Die Lösung ist, die Herdplatte abzustellen und genau das macht die Introvision!